Die Tage des klassischen Aktenordners sind gezählt
Die deutschen Unternehmen haben in den letzten fünf Jahren ihre Aktenberge kräftig abgebaut. Nach einer Erhebung haben sie den Umfang an Aktenordnern durchschnittlich um 34 Prozent reduziert. Jedes fünfte Unternehmen weist sogar eine Quote von über 50 Prozent auf. Diese Hinwendung zu digitalen Dokumenten wird sich offenbar weiter fortsetzen, weil nur noch eine kleine Minderheit im Kreis der über 500 befragten Manager den Papierakten eine Zukunft gibt.
Laut der Studie kennzeichnet sich nur noch jedes sechste Unternehmen mit mehr als 50 Mio. Euro Umsatz durch eine Dominanz des Papiers in der Betriebsorganisation. Sie haben in den letzten fünf Jahren weniger als 10 Prozent ihrer Aktenberge zugunsten digitaler Dokumente und elektronischer Speicherverfahren abgebaut. Bei mehr als einem Drittel der befragten Unternehmen erfolgte dies mit einem Anteil zwischen 10 und 25 Prozent. Alle anderen Firmen haben sich in deutlich größerem Maß der Digitalisierung verschrieben. Im Durchschnitt aller Unternehmen wurde die Menge an Papierakten in den Büros um über ein Drittel reduziert.





