Firmen wollen mit unpersönlichen Kundenbriefen Schluss machen
Die Kommunikation mit Kunden über den klassischen Brief oder elektronische Medien ist nach Ansicht der meisten Marketing- und Vertriebsverantwortlichen zu unpersönlich. Zu den hauptsächlichen Ursachen gehören nach einer Erhebung vor allem fehlende Lösungsideen und eine unzureichende Technik. Mehr als die Hälfte der 183 befragten Unternehmen hat jedoch den Handlungsbedarf erkannt. Sie wollen schon in naher Zukunft Abschied von den nicht mehr akzeptierten Serienbriefen nehmen und stattdessen auch auf schriftlichem Weg individueller mit ihren Kunden kommunizieren.
Konkret meint derzeit nur noch ein Viertel der Sales- und Marketingprofis, dass die schriftliche Kundenansprache den heutigen Ansprüchen ihrer Adressaten entspricht. Alle anderen hingegen beurteilen die Frage, ob die bislang gewohnte schriftliche Kommunikation ausreichend persönlich ist, dagegen mit einem mehr oder weniger klaren Nein. So klar dieses Urteil ist, so vielfältig sind die Gründe, die von den Verantwortlichen im Kundenkontakt als Antwort auf das Warum genannt werden. So führen 62 Prozent an, dass ihnen keine Technik zur Verfügung steht, die einen individuelleren Inhalt in den Briefen oder elektronischen Nachrichten zulässt. Fast drei von fünf der Befragten geben gleichzeitig an, dass es ihnen an Investitionsmitteln mangele, um die Voraussetzungen für eine persönlichere Kundenansprache zu schaffen.





