Frauen ärgern sich über unpersönliche Post von Unternehmen mehr als Männer
Eine unpersönliche Unternehmenskommunikation wirkt dann besonders negativ, wenn Frauen die Adressaten sind. Auf ein noch problematischeres Echo stößt die übliche Massenkommunikation, wenn die Kunden weiblich, studiert und über 40 Jahre alt sind. Zu diesem Ergebnis kommt eine soziografische Erhebung unter 1.005 volljährigen Konsumenten.
In der Untersuchung wurden die Teilnehmer nach ihrem Alter und dem Bildungsgrad kategorisiert, um differenzierte Erkenntnisse zu den Ansprüchen der Kunden hinsichtlich einer individuellen Ansprache durch die Unternehmen zu erlangen. Durchschnittlich ist ein persönlich gehaltener schriftlicher Dialog für 36 Prozent „immer wichtig“ und für ein weiteres Drittel „meistens wichtig“. Lediglich 14 Prozent erachten dies als eher überflüssig und 17 Prozent achten nicht darauf, ob die Mitteilungen der Unternehmen persönlich wirken.
Allerdings weist die Analyse nach Bildungsgruppen deutliche Differenzen auf. So stellen die Befragten ohne berufliche Tätigkeit oder ohne Ausbildungsabschluss die kleinste Gruppe mit einem großen Interesse an einer individuell ausgerichteten Ansprache dar, während die Konsumenten mit Hochschulausbildung den größten Wert darauf legen. Sie antworteten fast zur Hälfte mit einem eindeutigen Ja auf die Frage, ob ihnen bei Kundenmitteilungen wichtig sei, dass die Informationen genau auf ihre persönlichen Interessen zugeschnitten sind und zudem auf dem von ihnen bevorzugten Weg (Brief, Mail, SMS usw.) zugeleitet werden.





