Manuelle Handgriffe beherrschen noch die Unternehmensprozesse
Die Prozesse in den Unternehmen erfolgen in hohem Maß noch manuell statt automatisiert. Dies gilt nach einer Erhebung unter mehr als 400 Unternehmen sowohl für die IT als auch für die Business-Bereiche. Ursache ist vor allem die Befürchtung, dass Automationsziele zu aufwendigen Projekten führen. Aber auch fehlende finanzielle Mittel für eine umfangreiche Prozessautomation sowie eine Konzentration auf andere Maßnahmenplanungen gehören zu den Hinderungsgründen.
Tendenziell weisen die Business-Abteilungen gegenüber den IT-Organisationen in den Unternehmen eine höhere Quote in der Prozessautomation auf. So verfügt fast ein Drittel der Fachbereiche über einen Anteil der automatisierten Abläufe von rund 80 Prozent, bei weiteren 37 Prozent liegt er bei etwa 60 Prozent. Bei dem Rest von etwas mehr als einem Drittel herrschen hingegen noch sehr manuelle Verhältnisse, dort werden deutlich weniger als die Hälfte aller Prozesse automatisch gesteuert.
In den IT-Abteilungen ist die Situation sogar noch etwas schlechter. Sie verfügen durchschnittlich nicht einmal in jedem zweiten Fall über einen Automatisationsgrad von über 40 Prozent. Und nur jeder siebte IT-Bereich kann von sich behaupten, seine Prozesse so gestaltet zu haben, dass sie sich mindestens zu 80 Prozent ohne manuelle Aktionen sicher und transparent steuern lassen.





