20.07.2011

Projektrisiken steigen überproportional mit der Anzahl der IT-Vorhaben

Die Vielfalt und die Erfolgsrisiken der IT-Projekte der Unternehmen sind während der letzten vier Jahre deutlich gestiegen, aber nur eine Minderheit reagiert darauf mit entsprechenden Methoden für das Projektportfolio-Management. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Vergleichsstudie.

Danach stellen aktuell 61 Prozent der IT-Manager fest, dass in den letzten Jahren die Anforderungen im Projektportfolio-Management hinsichtlich der Vielfalt und des Umfangs der IT-Maßnahmen „stark gestiegen“ sind. Für zusätzlich jeden fünften Befragten haben die Belastungen „etwas“ zugenommen. Damit hat die Zahl derer, die im Projektportfolio-Management wachsende Probleme sehen, gegenüber 2007 um 11 auf insgesamt 70 Prozent zugenommen. Gleichzeitig nahm der Anteil der Unternehmen, die gesunkene Anforderungen registrieren, von 13 auf 6 Prozent ab.

Gleichzeitig problematisieren immer mehr IT-Verantwortliche, dass als Konsequenz der zahlenmäßigen Zunahme der IT-Projekte und ihrer gleichzeitig wachsenden Komplexität eine progressive Steigerung des Misserfolgsrisikos entsteht. Inzwischen warnen laut der Erhebung zwei Drittel der IT-Manager vor diesen Folgen; vier Jahre zuvor waren es noch deutlich weniger. Lediglich 7 Prozent sehen hier derzeit keinen direkten Zusammenhang zwischen den komplexen Rahmenbedingungen im Projektportfolio-Management einerseits und den Erfolgsergebnissen der Einzelprojekte andererseits.